Collateral Eyes vs. RMV

Zuerst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich mit diesem Beitrag etwas „Late to the Party“ bin, denn der Photowalk mit Collateral Eyes in Frankfurt fand bereits am 26.04.2026 statt und heute ist schon der 1. Mai.

Die zweite Entschuldigung schließe ich gleich an. Wieso noch eine zweite, werdet Ihr euch vielleicht fragen. Naja, ganz einfach deshalb, weil ich mir fest vorgenommen hatte, auf mein übliches Gemecker über den ÖPNV, die S-Bahn Fahrt und Frankfurt im Allgemeinen zu verzichten, es jetzt aber doch tue.

Es begab sich also, dass ich mit der RMV-App ein Tagesticket Hochheim-Frankfurt für den – meiner Meinung nach absurd hohen – Preis von 13,50 € kaufte, der mir auch schön über PayPal belastet wurde. Nur erschien das Ticket nicht in der App. Als dieser Status wenige Minuten vor Abfahrt immer noch bestand, biss ich also in den sauren Apfel, löste am Bahnsteig nochmals einen Fahrschein und hätte schon das erste Mal kotzen können. Wenigstens war die Bahn außergewöhnlich pünktlich und auch mein Umstieg in die Tram zum Ziel ging direkt vonstatten. Am Startpunkt des Walks angekommen setzte ich mich noch kurz in die Sonne, öffnete die RMV-App und was soll ich sagen, nach über einer Stunde wurde auf einmal mein online erworbenes Ticket angezeigt. Tags darauf hatte ich dann das zweifelhafte Vergnügen, mit der RMV-Kundenbetreuung zu telefonieren, die mich wiederum auf eine RMV-Webseite verwies, auf der ich meinen Fall schildern konnte. Um es kurz zu machen: der doppelt bezahlte Fahrpreis wurde mir erstattet, da ich geistesgegenwärtig genug war, regelmäßig Screenshots aus der App zu machen um einen Nachweis zu haben. Trotzdem hat mich dieser ganze Unsinn am Tag des Photowalks so genervt, dass ich irgendwie nicht richtig in Fotostimmung kam und meine Ergebnisse nicht nur gering, sondern auch überwiegend beschissen bescheiden sind. Das war auch der Grund, warum ich mich schon an der vorletzten Station (Merianplatz) von den anderen verabschiedete, um dann später an der Konstablerwache fast eine halbe Stunde auf meine verspätete S-Bahn nach Hause warten zu müssen.🤮🤮

Jetzt wird es aber Zeit, etwas über das eigentlich Thema, den Photowalk, zu schreiben. Gestartet wurde, bei schönstem Wetter, am Ostpark in der Nähe der EZB, dann ging es über den Zoo zum Merianplatz und abschließend zum Chinesischen Garten (die letzte Etappe ohne mich, s.o.). Fragt mich bitte nicht, wie die Stadtteile heißen. Wie bereits erwähnt, gab es sicherlich viele interessante Motive, die aber, meiner Laune geschuldet, irgendwie an mir vorbeigingen. Was ich allerdings sehr schön fand, war das große und freundliche Hallo unter den „üblichen Verdächtigen“. Auch wenn wir uns im Normalfall nur ein- oder zweimal im Jahr sehen, geht es immer sehr freundschaftlich und herzlich zu. Vielleicht sollte ich diese Erinnerung an den Photowalk priorisieren …

Zum Abschluss noch ein paar Bildchen, die am wenigsten schlechten.

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