Herzlich willkommen zu zweiten Teil meines Venedig-Reiseberichts, bei dem ich Euch diesmal nicht wieder Stück für Stück erzählen möchte, durch welche Gassen und Kanäle wir gelaufen bzw. geschippert sind. Allein schon deshalb, weil ich das gar nicht mehr zusammen bekomme.
Bevor ich Euch also (wieder einmal) viel zu viele Venedig-Klischee-Fotos präsentiere (weil ich mich einfach nicht entscheiden kann), kommen hier meine (unsere) Hinweise zum Umgang mit dieser fantastischen Stadt, einfach so, wie sie mir einfallen ohne irgendwelche Prioritäten oder Vorlieben.
- Seid Euch klar darüber, dass Venedig ein oftmals völlig überteuerter Touristen-Hotspot ist und akzeptiert das, denn Ihr seid schließlich auch Teil des Problems.
- Benehmt Euch und versucht so wenig Tourist zu sein wie möglich. Ich verweise hierzu auf meinen Beitrag in Sachen US-amerikanische Touris in Florenz.
- Wie fast immer und überall gilt auch für Venedig: verlasst die Hauptstraßen, –kanäle und -plätze! Sobald Ihr das tut, eröffnet sich erst die wahre Schönheit dieses Ortes.
- Probiert Euch unbedingt durch Cicchetti in allen Sorten. Diese kleinen Häppchen sind absolut genial. Am besten natürlich in kleinen Bars abseits des Touristenströme.
- Vergesst Aperol, der Original Venetian Spritz geht mit Select und schmeckt tausendmal besser.
- Kauft, je nach Aufenthaltsdauer, ein Mehrtages-Vaporettoticket und nutzt dies ausgiebig.
- Macht keine Gondelfahrt, es sei denn Ihr steht darauf 90 – 100 Euro für ein mehr als zweifelhaftes Erlebnis von 30 Minuten sprichwörtlich in den Canal Grande zu werfen.
- Besucht unbedingt auch Murano und Burano.
- Steht mindestens einmal früh auf und seid vor 7:00 Uhr auf dem Markusplatz und bei anderen Hauptattraktionen; nur so erfahrt Ihr, warum diese Stadt so fasziniert.
- Zumindest außerhalb der Saison (also im Herbst, so wie wir dort waren) gilt: Auch abends wird die Stadt ziemlich leer und dadurch viel schöner.
- Seid darauf gefasst, dass Ihr in manchen Restaurants mit einer Servicegebühr von 12% auf den Rechnungsbetrag abgezockt werdet.
- Unsere Erfahrung zeigte, dass alle „Geheimtipps“ aus YouTube und anderen Quellen völlig überlaufen und/oder überteuert waren, also Finger weg und Punkt drei dieser Liste beherzigen.
So, jetzt ist´s aber gut. Hier kommen die Fotos.
CU
P.S., oder wie Steve Jobs zu sagen pflegte „One more Thing“
An unserem Abreisetag wurde das Wetter auf einmal richtig schön. So konnte ich noch beim Warten auf unser Wassertaxi einige, fast schon sommerlich aussehende Fotos von Murano machen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ach ja, als Kamera kam auf der ganzen Reise wieder einmal meine geliebte Leica Q2 zum Einsatz.
Tolle Fotos Impressionen! Mein Gott, ich war 2007 das letzte Mal da😬
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