Endlich ist es mal wieder soweit: Es folgt ein Reisebericht, denn wir waren während der letzten Apriltage in Dresden auf einem unserer mittlerweile traditionellen Städtetrips. Wenn Ihr euch nun fragt, warum dieser Beitrag erst jetzt, Mitte Mai, erscheint, so liegt das daran, dass ich zum 01. Mai einen neuen Job am Flughafen angetreten habe, der mich deutlich mehr Zeit kostet als früher, was natürlich dazu führt, dass andere Sachen liegenbleiben oder eben länger dauern. Aber jetzt geht’s endlich los.
Am 25. April starteten wir nach einer kleinen Wanderung durch den Flughafen (viermal Gate-Change) beinahe pünktlich mit der Lufthansa. In Dresden angekommen, ging es mit dem ÖPNV zu unserem Hotel, dem Steigenberger Hotel de Saxe direkt am Neumarkt, wo wir am späten Nachmittag unser Zimmer bezogen und nach kurzer Verschnaufpause direkt losgezogen sind, um die, nur einen Steinwurf entfernte, Frauenkirche zu besuchen. Architektonisch auch für uns Atheisten einfach fantastisch. Natürlich durften auch die Semperoper, das Residenzschloss und die ganzen anderen historischen Gebäude ringsherum nicht fehlen. Bei der Erkundung dieser Nachbarschaft spielte uns das an diesem Tag sehr wechselhafte Wetter noch einen bösen Streich, bei dem wir binnen kürzester Zeit patschnass wurden und erstmal zurück aufs Zimmer sind. Abends gab es dann zum Abschluss leckere Burger in der burgerei schräg gegenüber dem Hotel und noch ein paar Kleinigkeiten aus der inkludierten Minibar.
Am Folgetag war es immer noch ziemlich frisch, aber wenigstens trocken und sonnig, so konnten wir zu unserem Rundumschlag starten, der uns nach einem ausgiebigen Frühstück erst einmal über die Elbe in die Dresdner Neustadt (Dies und Das)führte. Hier war dann vieles ganz anders, denn kurz nachdem das Japanische Palais und der Goldene Reiter (Nein, nicht von Joachim Witt!) passiert waren, änderte sich die Architektur sehr deutlich. Das ging von Gründerzeit-Bürgerhäusern bis zu Plattenbauten und hatte dann den Höhepunkt im „Szeneviertel“ mit seinen unzähligen Kneipen, Bars, Restaurants und Geschäften. Alles leicht zu erkennen an den überall prangenden Graffitis. Ein echtes Highlight des Viertels ist die Kunsthofpassage, ein Konglomerat aus von verschiedenen Künstlern gestalteten Innenhöfen, die miteinander verbunden sind. Ich war richtig froh, dass wir schon am Vormittag hier waren, denn so hielt sich die Anzahl der Touristen im Rahmen und ich konnte ein paar schöne Fotos der Gebäude schießen. Danach ging es wieder zurück in die Altstadt, wo wir entdeckten, dass der Zwinger eine einzige, große Baustelle ist, was uns aber erst einmal nicht interessierte, denn unser Ziel war die Yenidze, eine ehemalige Zigarettenfabrik im orientalischen Stil, deren Kuppel weithin sichtbar ist. Leider habe ich hier nicht den idealen Spot gefunden, um das wirklich tolle Gebäude abzulichten bzw. mein verfügbares Equipment war beschränkt, aber ich hoffe, dass doch ein oder zwei akzeptable Bilder dabei sind. Am frühen Abend und nach etlichen Kilometern ging es dann zum Essen ins Kunst Café Antik, ein Lokal komplett ausgestattet und möbliert mit Antiquitäten (die man auch kaufen kann), das viele sächsische Spezialitäten serviert. Sehr empfehlenswert.
Hier folgte ursprünglich noch jede Menge Text über die beiden folgenden Tage unserer Reise. Da das aber einfach zu viel wurde, habe ich mich entschlossen, das in einen Teil zwei zu verlagern, also freut Euch drauf.
Stay tuned
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