X-T4 und -T20 und -E3 (Teil 1)

Schon wieder ein Blogpost in dem ich über Veränderungen in meinem Kamerabestand schreibe! Ist das wirklich nötig? Darüber kann man geteilter Meinung sein – und schließlich darf ich schreiben, was ich will, denn das ist ja noch so ein Blog, das keiner liest. Aber man weiß ja nie …

Für die „Aber man weiß ja nie-Fraktion“ geht es jetzt hier weiter.

Am Tag des Erscheinens, dem 28. April 2020, hatte ich wieder mal meine ganze Abneigung gegen eine Fahrt nach Frankfurt besiegt und fuhr zu Foto Leistenschneider, dem Fachgeschäft meines Vertrauens, um dort meine neue Fujifilm X-T4 abzuholen. Zu dieser möchte ich mich als erstes etwas länger auslassen und beginne mit den Dingen, die mir NICHT gefallen.

Da wäre als erstes ganz klar der Wegfall des Akkuladers. Die Kamera hat einen neuen, wesentlich stärkeren Akku spendiert bekommen (NP-W235) und lässt sich jetzt über USB-C laden, wozu ein Netzteil mit einem geradezu absurd kurzem Kabel beiliegt. Wer aber den Akku extern laden möchte – oder einen zweiten parallel – der muss noch einmal tief in die Tasche greifen. Bei Fuji werden 70€ für das Ladegerät und noch einmal 70€ für den Ersatzakku aufgerufen. Glücklicherweise gibt es mittlerweile auch Angebote von Drittanbietern, die deutlich günstiger sind, was aber das prinzipielle Ärgernis des Wegfalls nicht behebt. Ebenfalls weggelassen wurde der bisher mit gelieferte Aufsteckblitz EF-X8. Man kann sich natürlich trefflich darüber auslassen, ob dieses Dingelchen einen Nutzen hat. Ich finde ja – und wenn es nur tagsüber als Filllight oder zur Auslösung des „richtigen“ Blitzes dient. Warum ich mich hierüber so aufrege: Fuji hat den Preis (gegenüber dem damaligen Startpreis der X-T3) um satte 300€ erhöht. Da fühle ich mich durch solche Aktionen als Kunde schon ein wenig verarscht.

Jetzt aber zum positiven Teil und zum Hauptgrund für mich die Kamera zu kaufen (außer natürlich dem G.A.S.-Anfall), nämlich die Sensorstabilisierung (auf neudeutsch In-Body Image Stablization , kurz IBIS). Da ich überwiegend nicht stabilisierte Objektive nutze und dazu noch oft in vergleichsweise dunklen Situationen fotografiere, ist IBIS für mich ein echter Segen. Hier sind mir schon einige Schüsse gelungen, die früher unmöglich gewesen wären, zum Beispiel indoor von meinem Hund bei 140mm Brennweite und 1/20 Sekunde Belichtungszeit. Dazu kommt die bessere Akkuleistung (trotz meiner obigen Kritik) und die Tatsache, dass die Kamera ein wenig dicker geworden ist. Bevor jetzt der Aufschrei kommt, sie ist immer noch kompakt, liegt aber, für meine Begriffe, deutlich besser in der Hand und ist dadurch ausgewogener bei der Verwendung größerer Objektive, wie z. B. dem 16-55mm f2.8. Zu guter Letzt der Verschluss, der überarbeitet wurde (was ich natürlich nicht nachprüfen kann) und sich dadurch besser anfühlt. Ich kann es nicht genauer beschreiben, es ist einfach ein gutes Gefühl im Zeigefinger 🤪.

Das soll nun mein Senf gewesen sein, subjektiv wie immer. Wie ihr bemerkt habt, fehlen noch meine hochqualifizierten Auslassungen zu den weiteren, oben zu sehenden Kameras. Da sich hier aber schon zu viele Buchstaben angesammelt haben gibt’s die im zweiten Teil. Also …

Stay tuned

3 Antworten auf „X-T4 und -T20 und -E3 (Teil 1)

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    1. Nicht zu vergessen, dass die X-H1 zu einem geradezu lächerlichen Preis von 999€ verschleudert wurde (oder vielleicht immer noch wird). Das nenne ich Top Preis-Leistungs-Verhältnis

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      1. Ja, verstehe ich nicht, aber die hat irgendwie kein „Fuß“ auf die Erde bekommen. Vollkommen unterschätzt. Ich mag sie, neben meiner X100F*

        *Da gibt’s doch auch schon wieder was Neues🤔

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