Der Biss in den sauren Apfel

Alternativtitel: Reumütige Rückkehr / Never change a running System / Scheisse, wenn man blöd ist / Schuster, bleib bei deinen Leisten / Zurück in die Adobe-Falle / Wer den Schaden hat spottet jeder Beschreibung / …

Vorigen Herbst habe ich berichtet, dass ich für meine Bildbearbeitung von Lightroom zu Final Cut Pro gewechselt bin. Hieraus folgendes Zitat: “ … besteht mein Workflow in der Benutzung der automatischen Anpassung, die … sehr gut funktioniert und weitere Bearbeitungsschritte nur wenig oder gar nicht nötig macht.“ Jetzt muss ich gestehen, dass ich versagt habe, denn weiter bin ich einfach nicht gekommen – und das trotz vieler Versuche, diversen Tutorials, Beispielen und YouTube-Filmchen. Die Bedienung der Software will mir einfach nicht in den Kopf gehen! So bin ich denn, ungeachtet meiner Aversion gegen das Mietmodell (Creative Cloud), zu Lightroom zurückgekehrt und habe damit natürlich auch meine ganze Argumentation in Sachen Kosten über den Haufen geschmissen. Ja, es tut mir jeden Monat weh, wenn mein Paypal-Account mit 11,89€ belastet wird. Genauso weh tut es mir, dass ich den nicht unerheblichen Kaufpreis von Final Cut Pro damit richtig in den Sand gesetzt habe. Zu meiner (Selbst-)Verteidigung muss ich allerdings ergänzen, dass ich vor meiner „Rückbesinnung“ einiges versucht habe um Alternativen zu finden, doch weder Exposure X4, noch Luminar noch ON1 konnten mich begeistern. Also: zurück in die Adobe-Falle.

Wenn die doch wenigstens ein reines Lightroom-Abo zu günstigeren Konditionen bieten würden! Aber nein, es geht nur in Verbindung mit Photoshop, grrrrr!!!

Auf der Habenseite steht eines aber ganz klar. Ich habe meinen alten und sehr schnellen Workflow wieder und hocke nicht verzweifelt vor dem Rechner, weil ich zum Beispiel überlegen muss, wie ich ein Maske oder Ebene anlege nur um eine selektive Schärfung vorzunehmen. Also Augen zu und durch.

Jetzt aber genug gejammert und zum Abschluss ein paar obligatorische Bilder, natürlich bearbeitet in Lightroom.

CU

3 Antworten auf „Der Biss in den sauren Apfel

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  1. Also ich verstehe nur die Hälfte von dem, was du über die Programme schreibst, freue mich aber darüber, dass nicht nur ich an Software scheitere, „… weil sie nicht in meinen Kopf will…“, wie du so schön schreibst.
    Werde mich mal an Ostern bei dir umschauen, weil jetzt würde mich echt mal interessieren, wie die Bilder, die du hier zeigst aussehen, wenn sie nicht bearbeitet sind, vielleicht hast du ja schon in früheren Posts einen Vorher-Nachher Bildvergleich veröffentlicht.
    Gruß und schöne Ostertage von Barbara

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  2. Noch so einer, der die Fotos am Computer mit irgendwelchen Verschiebungen irgendwelcher Schieberegler „aufhübscht“!
    Man, Du fotografierst mit Fuji und mit Leica, da sind die JPEG’s „out of camera“ schon so toll, da reichen bestenfalls ein paar kleine Korrekturen am iPad aus, um Licht, Farbe oder Kontrast zu beeinflussen.
    In dieser Zeit kannst Du Dich besser genüßlich an einer aromatischen „Puro“ zu schaffen machen!!!
    Nicht alles so wörtlich nehmen! Ich mag Deine Blogs! Frohe Ostern💐

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    1. Was soll ich sagen? Du hast natürlich recht! Auch wenn ich überwiegend die RAW-Files bearbeite. Aber flott gehen soll es halt, denn sonst bleibt wirklich nicht genug Zeit für eine gute Zigarre 😏

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