Ah … Venedig (1)

Ich hoffe, Ihr seid mit mir einer Meinung, dass der beste Film aus der Indiana Jones-Reihe ganz klar Indiana Jones und der letzte Kreuzzug ist.  Warum erwähne ich diesen Film? Na klar, weil hier eine Sequenz in Venedig spielt, wo sich unser aller Lieblings-Archäologe gemeinsam mit seiner hübschen (Nazi-)Begleiterin durch Katakomben kämpft und dann mit der Aussage „Ah … Venedig“ aus einem Gulli am Campo San Barnaba auftaucht. Wir waren auch gerade für ein verlängertes Wochenende in Venedig, aber auf solche Action haben wir verzichtet.

So ging es also am 31.10.2025 morgens für uns los mit einem pünktlichen Abflug der LH324. In Venedig angekommen gingen wir dann zum Bootspier, wo uns kurz darauf der Hotelshuttle in Form eines schnellen Wassertaxis abholte, um uns in unser Hotel auf der Insel Murano zu bringen. Da es noch vormittags und daher zu früh zum Beziehen des Zimmers war, sind wir direkt los und haben die Umgebung erkundet.  Da wir an diesem Tag immer noch sehr zeitig waren und das 3-Tages Vaporetto-Ticket schon gekauft war, ging es direkt auch noch auf die kleine Fischerinsel Burano, bekannt für ihre farbenprächtig gestrichenen Häuser. Als wir dann zur verabredeten Zeit ins Hotel zurückkamen und immer noch kein Zimmer für uns bereit war, gab es eine Überraschung, denn wir bekamen dann einfach mal eine Suite stattdessen. Welch grausames Schicksal 😂. Abends konnten wir uns dann nicht richtig entscheiden, was und wo wir essen wollten, und stellten fest, dass Murano richtig ruhig und gemütlich wird, sobald die Horden der Tagesbesucher abgezogen sind. Am Ende landeten wir (als einzige Touristen) in einer kleinen Bar, wo wir das erste Mal Bekanntschaft mit den fantastischen Cicchetti machten. Dazu gab’s natürlich Spritz, aber mit Select, dem örtlichen Bitter-Aperitiv, welcher Aperol geschmacklich um Längen schlägt.

Tag Nummer 2 begann für uns schon um 05:30 Uhr, denn wir wollten das erste Vaporetto um 06:07 Uhr nehmen, um vor dem Frühstück schon einmal auf die Hauptinsel zu fahren. Die wollten wir nämlich vor dem großen Touristenstrom in Stille genießen und natürlich auch schöne, atmosphärische Fotos machen, was mir – so glaube ich zumindest – auch recht gut gelungen ist, insbesondere weil der Regen des Vorabends das Pflaster fotogen zum Spiegeln brachte. Danach ging es zurück zu einem reichhaltigen Frühstück und danach natürlich ins Vaporetto zur zweiten Runde, auf der wir nochmal einige Kilometer über kleine Brückelchen und enge Gässchen gelaufen sind und das unbestreitbare Flair dieser Stadt genossen haben.

Eigentlich wollte ich noch ein paar Tipps und Hinweise für den Umgang mit Venedig loswerden, stelle aber fest, dass ich schon wieder viel zu viel geschrieben habe. Deshalb folgen jetzt nochmal Fotos und bald der unvermeidliche zweite Teil dieses Berichts.

Stay tuned.

 

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