In letzter Zeit wurde ich immer mal wieder gefragt, ob ich / wir gar nicht mehr im Urlaub waren, weil schon „so lange“ kein Reisebericht mehr hier veröffentlicht wurde. Jetzt ist es „endlich“ wieder einmal soweit und es wird auch Zeit, denn erstens sind wir bei Erscheinen dieses Beitrags schon wieder mehr als drei Wochen zuhause und zweitens steht der nächste (Kurz-)Trip schon in weniger als drei Wochen vor der Tür. Der gut informierte Leser jedweden Geschlechts weiß aber, dass bei meinen Arbeitszeiten oft einfach keine Zeit zum Schreiben und Fotos bearbeiten bleibt.
Jetzt geht es aber los mit dem Reisebericht Toskana 2025. Damit dieser nicht wieder so ausufert wie einige vorher, habe ich mir vorgenommen, unsere Stationen kurz, bündig und mit nicht allzu vielen Fotos versehen abzuarbeiten. Schaut aber bitte auch auf meinen Instagram-Account, denn dort werde ich parallel viele weitere Fotos von dieser Reise posten.
Los ging es am 08.09.2025 von FRA mit einer knuffigen kleinen Embraer von Air Dolomiti nach Florenz. Dort angekommen bestiegen wir unseren vorbestellten Mietwagen und fuhren zu unserer Homebase für die erste Woche. Sicelle, ein winziges Örtchen mitten im Chianti-Gebiet. Obwohl unsere Unterkunft die Nummer 59 hatte, sahen wir nur zwei weitere Gebäude, eine alte verlassene Kirche und eine kleine, aber vorzügliche Osteria, die unser Stammlokal werden sollte.
Am gleichen Tag fuhren wir nur noch einmal kurz nach San Donato in Poggio, dem nächstgelegen Örtchen, um uns dort im Supermarkt mit dem nötigsten für unser AirBnB einzudecken und einmal durchzuschlendern. Sehr schön und ruhig, denn wir waren am frühen Nachmittag dort, wo alles Pause machte.
Der 09.09.2025 begann mit einer schweren Regen- und Gewitterwarnung. Trotzdem sind wir los in Richtung Greve in Chianti mit einem kurzen Foto-Zwischenstopp in Panzano. In Greve angekommen ging es über den schönen Hauptplatz mit seiner rundum laufenden Galerie, wo gerade Vorbereitungen für ein großes Weinfest liefen, und zu einer schönen Panoramaterrasse, von der aus man einen tollen Blick über die Stadt hatte. Natürlich durften auch Cornetto e Caffé in der Pasticcheria nicht fehlen.
Als Frühaufsteher hatten wir danach immer noch genug Zeit, um nach Radda in Chianti zu fahren, wo es allerdings so voll war, dass wir keinen Parkplatz fanden und nach Castellina in Chianti weiter fuhren. Dort setzte dann der angekündigte Regen ein und wir verließen den Ort nach einer kurzen Runde wieder, um uns in der Homebase ein wenig auszuruhen. Als es dann aufhörte zu regnen, sind wir nochmal los zu zwei nahe gelegenen, aber abenteuerlich zu erreichenden Weingütern, wo wir vorzügliches Olivenöl erstanden.
Wenn Ihr jetzt glaubt, dass sei alles stressig und viel zu viel kann ich Euch beruhigen, denn die Ziele lagen alle recht nah beieinander, auch wenn die Nebenstraßen teilweise abenteuerlich waren (dazu später mehr), und alle nicht so groß, dass man viel Zeit einplanen muss.
Jetzt ist aber Schluss für Teil 1. Freut Euch auf Teil 2!
Stay tuned
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