Fastenbrechen in der Pfalz

Wie der gut unterrichtete Leser jedweden Geschlechts natürlich weiß, fasten meine Frau und ich seit Jahren dergestalt, dass wir keinen Alkohol, kein Süß- oder Knabberzeug, kein Fast-Food und seit einiger Zeit auch kein Fleisch zu uns nehmen. Dafür nutzen wir die Zeit zwischen Fastnacht und Ostern, wenn auch nicht aus religiösen Gründen (damals fing es an).

Dieses Jahr „mussten“ wir aber ein Fastenbrechen einlegen, da wir die Gelegenheit hatten, mit Freunden nach Bundenthal in die Pfalz zu fahren, um uns dort wieder einmal im Landgasthaus zur Krone kulinarisch verwöhnen  zu lassen und natürlich ein paar Kilometer im Dahner Felsenland zu wandern. So hatten wir das Glück, bei bestem Wetter unsere beiden eben genannten Ziele voll umfänglich zu erfüllen. Unser Arrangement umfasste zwei Übernachtungen mit Frühstück, für den ersten Abend ein Drei-Gang-Menu (Petersilienwurzel-Schaumsüppchen / Hirschgulasch mit Serviettenknödel und Preiselbeeren / Creme Brûlée) und für den zweiten ein vorzügliches Käsefondue. Dass man diese leckeren Sachen nicht einfach trocken herunterwürgen kann, versteht sich da von selbst.

Leider ist mir das Käsefondue, obwohl es geschmacklich hervorragend war, überhaupt nicht bekommen und ich musste den größten Teil der darauf folgenden Nacht in der keramischen Abteilung verbringen. Das tat aber dem Gesamteindruck keinen Abbruch; lediglich die Müdigkeit am Folgetag war unschön, aber der übliche Umweg über einen wohl sortierten französischen Supermarkt musste trotzdem sein.

Natürlich habe ich auch wieder jede Menge Fotos im Felsenland gemacht, diesmal mit meiner Leica TL2 und überwiegend dem Sigma 18-50mm f2.8. Wer auf Bäume und Steine steht, wird jetzt fündig.

CU

.

.

.

.

Nein, noch nicht ganz, denn jetzt kommt noch ein kleiner Bonus.

 

Obwohl überhaupt nicht zum vorigenThema passend, noch ein paar Worte zum Konzert von Midge Ure um Kurfürstlichen Schloss zu Mainz, welches wir am Tag nach unserer Rückkehr besucht haben. Es war absolut genial, gespickt mit Hits und eine Super-Stimmung. Insbesondere wenn man bedenkt, dass der gute Midge bereits 72 Jahre zählt und auch das Publikum natürlich ganz und gar nicht mehr im Teenie-Alter war. Da bekam „Fade to Grey“ eine ganz neue Bedeutung. Ich kam sogar nicht herum, ein paar Fotos mit dem iPhone zu schießen, die taugen zwar nichts, zementieren aber die Erinnerung.

So, jetzt aber wirklich!

CU

Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑