Weihnachten naht in Riesen-Schritten und ist für viele Menschen immer noch eine Zeit der Besinnung, der Einkehr und der Familie, mal ganz abgesehen vom kommerziellen Teil Geschenke, Geschenke, Geschenke. Die Vorweihnachtszeit ist für mich immer wieder Gelegenheit, hier über mögliche Geschenke in Form guter Musik zu schreiben. Dieses Jahr ist es besonders wichtig, denn als wären Hunger, Kriege, Klimawandel und ein verurteilter Psychopath als Präsident des mächtigsten Landes der Welt nicht schon schlimm genug, gibt es auch aus der Musikwelt grauenvolle Nachrichten. Ich spreche hier natürlich von der Oasis Reunion und dem neuen Album von The Cure! Hier also vier meiner Neuzugänge der letzten Zeit zur Bekämpfung des Übels.
OMD „Bauhaus Staircase“ ist schon im Oktober 2023 erschienen, aber ich hatte bisher noch keine Gelegenheit, über dieses vorzügliche Album zu schreiben. Es wirkt zwar nicht mehr so aus einem Guss wie die Vorgänger, wartet aber dafür mit einer Vielfalt von Songs ganz verschiedener Stile aber trotzdem immer typisch OMD auf. Ganz besonders gefallen mir „Anthropocene“ und „Evolution of Species“.

Trevor Horn „Echoes – Ancient and Modern“ ist auch schon im Dezember 2023 erschienen, muss aber hier unbedingt erwähnt werden. Der Mann, der die 80er erfunden und mittlerweile das zarte Alter von 75 Jahren erreicht hat, präsentiert hier eine geniale Auswahl klassischer Songs in Kollaboration mit jeder Menge musikalischer Größen wie z. B. Seal, Marc Almond, Robert Fripp etc. Dazu kommt noch die exzellente Qualität der Aufnahme, die das Auflegen und Abspielen der Vinyl-Scheibe zum Genuss macht (gibt’s aber natürlich auch auf CD und bestimmt auch als Stream).

Ein echtes Geschenk ist Midge Ure „The Gift“ als ebenfalls schon in 2023 erschienenes Box-Set, bestehend aus vier CDs mit dem Original-Album, (Maxi-)Singles, diversen anderen Raritäten und einem Konzertmitschnitt aus Wembley. Das Ganze verpackt als schönes Hardcover-Buch mit Bildern und einem sehr interessanten Künstler-Interview.

Jetzt aber endlich zum Titelgeber dieses Beitrags. Ultravox „Lament“ in der 40th Anniversary Deluxe Edition. Hier habe ich persönlich richtig zugeschlagen und das ganz große Paket, bestehend aus dem Original-Album als Zwei-Vinyl Half Speed-Master, fünf LPs in durchsichtigen Vinyl, einem Folder mit sieben CDs und einer DVD mit jeder Menge Bonusmaterial, einem 5.1-Mix von Steven Wilson und einem Konzertmitschnitt direkt zum Erscheinungstag in UK geordert. Dazu noch ein großes Booklet mit jeder Menge Text und stylischen 80er-Jahre Fotos der Band. Der totale Overkill also. Aber keine Sorge und nicht LAMENTieren, es gibt natürlich auch kleinere Darreichungsformen dieses Albums, welches, meiner Meinung nach, in jeden Plattenschrank gehört. Übrigens habe ich entdeckt, dass es von den Vorgängeralben Quartet, Rage in Eden und Vienna auch Jubiläumsausgaben gibt, bei denen es mich in den Fingern juckt. Und zu allem Überfluss habe ich jetzt auch noch Konzertkarten für Midge Ure im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz im März 2025, besorgt von meiner grandiosen Göttergattin …

So, das muss reichen. Jetzt habt Ihr genug Input und Inspiration für Eure Lieben oder Euch selbst.
CU
Hinterlasse einen Kommentar