Das herzliche Heidelberg

„Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren“ ist ein „altes“ Lied (1925), von dem wohl nahezu jeder mindestens einmal gehört hat (auch wenn er nicht das Lied gehört hat) und, was ich nicht wusste, auch der Titel eines deutschen Schnulzenfilms  (oder heißt es Filmschnulze?) aus der Nachkriegszeit (1952), welcher rings um das Lied und die generelle Heidelberg-Romantik herumkonstruiert wurde.

Nun aber genug mit der Geschichtsstunde und zum Grund dieses Beitrags. Nachdem wir voriges Jahr anlässlich des Geburtstages meiner Frau in Madrid waren, gab es diesmal wieder ein nationales Ziel, nämlich Heidelberg.  Ich selbst war noch nie dort und meine Frau kannte die Stadt auch nur von einem Betriebsausflug. Aber von Heidelberg, einer der touristischsten Städte Deutschlands, hat wohl nahezu jeder Mensch auf dieser Welt schon etwas gehört oder gesehen. Und was soll ich sagen – es stimmt! Zumindest fast, denn die Stadt ist wirklich von Touristen überlaufen, selbst am 2. November, bei trübem Herbstwetter, war noch richtig viel los und die gefühlt am häufigsten gehörte Sprache war chinesisch. Aber die Stadt ist auch richtig schön und wenn man unsere typische Strategie anwendet, nämlich auch einmal Parallelstraßen zur Touristenmeile zu laufen und/oder Stoßzeiten zu meiden, kann man sie richtig genießen.

Mehr möchte ich jetzt auch gar nicht schreiben, ich hoffe, die nachfolgenden Fotos (geschossen mit meiner Leica D-Lux 8) vermitteln einen Eindruck, auch wenn sie natürlich wetterbedingt (s. o.) nicht gerade strahlend sind. Was ich aber noch loswerden möchte, ist eine Empfehlung, nämlich die für das Hotel zur alten Brücke und das zugehörige Restaurant Zum Nepomuk. Ein super-knugffiges, familiengeführtes Haus mit gerade einmal 19 Zimmern in bester Lage, direkt an der alten Brücke, und ein Restaurant, das zwar nicht günstig erscheint, wo aber sowohl die vorzüglichen Gerichte als auch der Service die Preise absolut wert sind.

CU

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