Plötzlich war es schon der 20. September und damit unser vorletzter Urlaubstag, an dem wir es nach der anstrengenden Wanderung durch die Garnitzenklamm gemütlich angehen ließen. Die Sonne schien erstmals durchgängig und wir spazierten im T-Shirt von Möderndorf durch die Felder und an der Gail wieder zurück, um anschließend noch das dortige Gailtal-Museum zu besuchen. Hier gibt es hinter alten Schlossmauern die volle Heimatmuseums-Dröhnung mit allem von der Steinzeit bis heute. Nee, ohne Flachs, ein schönes und extrem gut sortiertes Heimatmuseum, bei dem man die Mühe spürt, mit der es betrieben wird. Während unseres Spaziergangs kann wir auch noch in das Vergnügen einer kostenlosen Rettungshubschrauber-Demo, denn der landete nicht weit entfernt von uns und hob etwas später wieder ab, mit einem der Besatzungsmitglieder am Seil hängend. Das sah schon ziemlich krass aus, hätte ich da gehangen, hätte ich bestimmt eine ganz große Windel gebraucht.
Da meine Frau am Nachmittag die Sonne genießen und nichts weiter tun wollte, bin ich noch einmal solo los um eine ganz spezielle Fotoserie von einem ganz bestimmten Objekt zu machen. Worum genau es sich dabei handelte, will ich jetzt nicht verraten, wartet einfach ab.
Und nun bin ich schon bei unserem letzten vollen Urlaubstag angekommen, an welchem wir das Auto stehen ließen und uns direkt von unserer Bleibe aus auf den Weg zur nahegelegenen Burgruine Khünburg machten. Ein schöner Rundweg zum Abschluss unseres Aufenthalts, wenn auch der Anstieg teilweise ziemlich heftig war. Dafür belohnten wir uns dann, oben angekommen, bei einer Rast mit der österreichischsten Schnuckelei überhaupt. Klar, ich meine natürlich Manner-Waffeln, die es in ihrem Herkunftsland sogar als Vollkorn-Variante gibt, also richtig gesund 🤪. Danach hieß es aber schon packen und uns von unseren Gastgebern verabschieden, denn wir wollten auch auf dem Rückweg schon sehr früh aufbrechen. Also ging es dann noch zum „Abschiedsessen“ ins ZeitWirt´s Haus und um 03:00 Uhr morgens klingelte der Wecker zum Aufbruch.
So, das war’s (beinahe) schon. Vor den (beinahe) letzten Fotos noch ein paar Hinweise zum Urlaub in felix Austria.
- Im Gegensatz zu früher (noch vor 2 Jahren) ist der Sprit dort nicht mehr billiger. Wir hatten teilweise Preise 15-20 Cent über Heim-Niveau und ich spreche hier nicht von Autobahntankstellen
- Wer in „unsere“ Region fährt und eine Touristenkarte erhält, sollte unbedingt schauen, was diese hergibt. Oft ist das nur Firlefanz aber unsere +cardHoliday hatte es wirklich in sich mit den enthaltenen Leistungen
- Nachsaison ist gut, einfach weil es leerer ist und dadurch (zumindest für uns) der Erholungsfaktor deutlich steigt. Allerdings muss man damit leben, dass bereits im September schon einiges geschlossen ist.
- So banal das klingen mag! Habt angemessene Kleidung dabei, insbesondere wenn es bergauf geht und Ihr wandern wollt. Nicht nur Eure Füße werden es danken.
Stay tuned
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