Tu felix Austria (2)

Herzlich willkommen zu Teil 2 meines Kärnten-Reiseberichts, und da ich versprochen habe, mich diesmal kürzer zu fassen, geht’s direkt los mit unserer Fahrt zur Egger Alm. Diese bewirtschaftete Alm, auf ca. 1.500m gelegen,  ist eigentlich ein Touristen-Hotspot, war aber, wie auch die meisten folgenden Ziele, ziemlich leer, da die Sommersaison schon vorbei war. Das zeigte sich auch daran, dass ich die dorthin führende, einspurige Straße mit ihren 14 Kehren völlig unbehelligt hochfahren konnte. Oben angekommen ging es zu Fuß weiter auf einem Rundweg. Naja fast, denn ungefähr auf halber Strecke steckten wir im Neuschnee ohne GPS-Signal fest und entschlossen uns daher, lieber wieder den gleichen Weg zurück zu wandern, was aber der Sache bei dieser schönen Tour keinen Abbruch tat. Abenteuerlich wurde es dann auf der Rückfahrt, als uns ein riesiger Traktor mit Anhänger entgegenkam und ich mehrere hundert Meter rückwärts wieder hochfahren musste, bis eine Ausweichbucht vorhanden war. Wäre ich nicht schon von unserer Wanderung verschwitzt gewesen, hätte es mich spätestens zu diesem Zeitpunkt erwischt. Mann, war ich froh, als wir wieder im Tal waren.

Tags drauf war Regen angesagt, weshalb wir beschlossen, nach Villach zu fahren und zwar mit der Bahn, da das Ticket in unserem Touristenpasss inkludiert war. Dort schlenderten wir hin und her durch die Stadt, gönnten uns einen österreichischen Imbiss (Leberkassemmel und Kasnudel), bis der Regen einsetzte und wir uns auf den Rückweg machten. Diesen verlängerten wir bis Hermagor, um auch dort ein wenig herumzulaufen und noch einige Einkäufe zu tätigen. Am späten Nachmittag wieder an unserer Homebase angekommen, war meine Frau ein wenig platt, weshalb ich beschloss, trotz Nieselregens noch eine Runde mit der Kamera zu drehen, um eine Fotoserie vom verwaisten Strandbad zu schießen (dazu später mehr). Übrigens: die Bahn war pünktlich und sauber, Dinge die ich hier nicht gewohnt bin!

Für den nächsten Tag, es war der 17. September, war kein Regen angesagt und so ging es natürlich auf Wanderschaft. Von Hermagor aus führte ein sehr schöner Weg zu einem Wasserfall in der Nähe von Radnig und wieder zurück. Eine sehr schöne und entspannte Route meistens im Wald und am Bachlauf entlang, einfach zum Natur genießen und sich erfreuen. Mein Highlight, neben dem besagten Wasserfall, war es zum ersten Mal in meinem Leben einen Feuersalamander zu sehen. Angeblich gibt es den auch im Rhein-Main-Gebiet, aber es ist mir hier noch nie eins dieser schönen Tierchen untergekommen.  Da unser neu erkorenes Stammlokal (ZeitWirt´s Haus) Ruhetag hatte, gab es Abendessen im Gasthof zum Feierabend, wo wir frische Forelle bzw. leckeres Rehragout genießen konnten. 

So, das waren gleich drei Tage in einem Post. Das soll erstmal reichen, denn schließlich kommen jetzt noch die obligatorischen Fotos.

Stay tuned

Hier geht es weiter zu Teil 3

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