Danke für das geduldige Warten auf Teil Nummer 2 meines Madeira-Reiseberichts. Ich kann Euch jetzt schon sagen, dass Ihr auch für die folgenden Teile Geduld brauchen werdet, aber jetzt zum Thema.
An unserem ersten „richtigen“ Urlaubstag, dem12.06.2024, sind wir einen Wanderweg gelaufen, der glücklicherweise in Arco de São Jorge seinen Startpunkt hat (siehe Teil 1) und uns entlang der Steilküste zum Miradouro de São Cristovão und zurück führte. Das waren zwar „nur“ ca. 8 km und „nur“ 471 Höhenmeter, aber wir mussten feststellen, dass dies in Madeira etwas anderes bedeutet als seinerzeit in den Dolomiten, denn es ging wirklich auf sehr kurzen Wegen sehr steil nach oben (das ging auf die Pumpe) und genauso wieder runter (das ging auf die Knie). Darüber hinaus waren Teile des Wegs auch durch Steinschlag beeinträchtigt, was die Tour manchmal etwas abenteuerlich machte. Trotzdem war dies ein fantastischer Einstieg in unseren Trip und als wir am Nachmittag wieder in unserem Hotel waren, hatten wir uns Erholung am Pool redlich verdient. Da ich aber so etwas seit Jahren nicht gemacht hatte, habe ich mir in kürzester zeit einen Sonnenbrand geholt und sah damit beinahe wie ein englischer Tourist aus 😜. Zum Abendessen ging es dann in die Snackbar
A Ladeira, einem super-knuffigen kleinen Lokal mit geradezu unverschämt billigen Getränken, inklusive sehr kräftiger Poncha, und leckeren kleinen Speisen. Insgesamt also ein voller Erfolg.
Weiter geht’s am 13.06.2024 mit Ziel Funchal zum Stadtbummel inklusive Shopping. So zogen wir vom CR7-Parkhaus unter dem CR7-Hotel neben dem CR7-Museum ab in die Innenstadt. Es geht ein Lob an meine Frau, die wirklich nur einen der vielen Klamottenläden besuchte, um dort etwas zu kaufen. ABER, man soll es kaum glauben, ich habe etwas gekauft. Nämlich die Schuhe, die Ihr als Titelbild dieses Beitrags seht. Ich mag diesen Budapester-Style sehr gerne, und das besondere an diesem Paar ist das Material, denn sie bestehen aus Kork. Außerdem handelt es sich um ein Produkt aus Portugal, also mal nicht der übliche Souvenirschrott made in China. Ansonsten schlenderten wir durch die Straßen, bewunderten die kunstvoll bemalten Türen in der Altstadt und ließen uns auf dem Dach des Mercado dos Lavradores zu einer ausgiebigen Pause nieder. Für die Rückfahrt wählten wir nicht die gut ausgebaute Route entlang der Küste, sondern fuhren quer über die Insel durchs Gebirge. Das war ziemlich anstrengend, denn die Straßen waren schmal, unübersichtlich und voller Serpentinen. Besonders „spaßig“ wurde es bei entgegenkommenden Reisebussen, doch dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt.
Glücklich wieder am Hotel angekommen, gab es erst einmal Pause, dann einen Abendspaziergang und natürliches leckeres Dinner im Tea-House Restaurant.

Stay tuned
Hier geht es bald weiter mit Teil 3
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