Nachdem wir, wie in Teil 1 zu lesen, den ersten Abend unseres Rhön-Aufenthalts genussvoll gestaltet haben, ging es am nächsten Morgen auf Wandertour. Natürlich nicht ohne vorher ausgiebig das vorzügliche Frühstück zu genießen.
Die Tour am ersten Tag führte uns von Seiferts über den Schafstein auf die Wasserkuppe und von dort aus auf einer anderen Schleife zurück. Am Ende hatte ich 18,62 km mit 506 Höhenmetern auf der Uhr. Laut der komoot-App war dies eine schwere Wanderung, was uns aber, nach unseren Erlebnissen in den Dolomiten, nur ein müdes Lächeln entlockte. Es war einfach eine schöne Tour, meistens durch den Wald, mit unkomplizierten Anstiegen und richtig schönen Ausblicken. Leider war es an diesem Tag richtig frisch, was sich besonders auf der Wasserkuppe durch einen schneidenden kalten Wind bemerkbar machte. Apropos Wasserkuppe, wir waren regelrecht entsetzt, als wir oben ankamen. Imbissbuden, Ramschläden, ein Kletterpark, Sommerrodelbahn und auch sonst alles, was in die Kategorie Touristen-Nepp fällt. Also ging es nur einmal schnell rundherum und dann auf den Rückweg. Die Fotos von dieser Tour leiden auch etwas unter dem bewölkten Himmel, aber ich hoffe, ihr bekommt dennoch einen Eindruck.
Am zweiten Tag hatten wir uns die Kaskadenschlucht vorgenommen. Am Startpunkt waren zwar einige Autos geparkt, aber glücklicherweise hatten wir den ganzen Weg fast für uns alleine. Wie der Name schon andeutet, fließt hier ein kleiner Bach, der sich immer wieder über Stufen mit winzigen Wasserfällen nach unten bewegt. Der Wanderweg ist schön mit vielen Holzbrücken erschlossen und führt einen auch zum Roten Moor mit seinem Bohlenweg durchs Naturschutzgebiet. Dank des deutlich besseren Wetters als am Vortag eine wunderschöne kleine Runde von 7,26 km und gerade einmal 243 Höhenmetern. Da uns das dann aber zu wenig für den ganzen Tag war, sind wir im Anschluss noch ins nahe gelegene Gersfeld in den dortigen Tierpark gefahren (übrigens wieder mit einer beschissen ausgeschilderten Umleitung), um wenigstens noch die 10 km-Marke zu knacken.
Bevor ich abschließend meine diesmalige Fotoausrüstung zeige, möchte ich noch ein kleines Loblied auf die komoot-App singen, die ich diesmal beim Wandern genutzt habe. Nachdem ich mich hier kurz in die Bedienung eingefunden hatte, funktionierte die Planung und Durchführung der Routen problemlos und ich musste mich nicht mit schlecht oder gar nicht (mehr) beschilderten Wanderwegen herumärgern, wie es mir in der Vergangenheit immer wieder passiert ist. Der treue Leser jedweden Geschlechts weiß, wovon ich schreibe.

Jess, its se wonn änd ohnlie LX100! Die Kamera hatte ich Euch bereits hier vorgestellt und sie hat mich schon im Frühjahr in Holland begleitet. Wer möchte, kann also gerne die Links klicken und nachlesen. Für alle, die dafür zu faul sind, hier die Kurzfassung:
- die Kamera ist klein und leicht
- die Bildergebnisse sind mehr als zufriedenstellend
- die Nachteile, wie z.B. geringer Dynamikumfang und fehlende Freistellungsmöglichkeiten nehme ich dafür gerne in Kauf.
CU
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