Ich bin die Neue (na ja, fast)

„… endlich einmal wieder schöne Fotos machen, diesmal mit meinem letzten Kamera-Neuzugang“

Besagten Neuzugang vorzustellen hatte ich euch nun vor schon sechs Wochen versprochen, oder sollte ich sagen angedroht und passiert ist bisher nichts. Das soll sich jetzt ändern.

Ich habe ja in der letzten Zeit einen gewissen Faible für kleine und „alte“ Kameras entwickelt, siehe meine Ricoh GRIIIx (klein aber nicht alt) oder meine Nikon Coolpix A (klein und alt). Im Februar bin ich dann über eine Kamera gestolpert, die mich schon länger interessierte, die Panasonic Lumix LX100, die ihr oben im Titelbild bewundern könnt. Ein nettes, kleines Dingelchen mit Micro Four Thirds Sensor und einem eingebauten Leica Mario-Summilux Zoomobjektiv. Erstanden habe ich Sie (wieder einmal) von einem älteren Herrn, der die Kamera mehr gepflegt als benutzt hat. Gerade einmal 777 Auslösungen standen im Zähler und äußerlich war und ist sie von einem Neugerät nicht zu unterscheiden.

Ausführlich getestet habe ich sie dann bei unserem Aufenthalt in Egmond aan Zee Ende März und muss sagen, dass sie mir sehr gut gefällt. Die Bildergebnisse finde ich sehr ansprechend und ich hatte noch nie ein so kleines Package mit entsprechender Zoomrange. Selbst meine damaligen Nikon 1-Modelle, die „nur“ einen 1-Zoll-Sensor hatten, waren äußerlich größer. Was mir besonders gefällt, ist die Möglichkeit verschiedene Bildformate zu wählen und zwar nicht einfach durch abschneiden des 3:2-Fotos sondern sozusagen nativ durch unterschiedliche Auslassungen der Sensorfläche. Wie das genau geht, damit nerve ich euch jetzt nicht, dafür gibt es ja das Internet. Gerade das echte 16:9 hat es mir angetan, hier eine kleine Beispielserie, die auch schon auf meinem Instagram-Account zu sehen war.

Ein paar kleine Minuspunkte möchte ich dennoch erwähnen. Zuerst die als Pluspunkt genannte Kleinheit, die es Leuten mit großen Händen sicherlich schwierig macht, die Kamera zu bedienen. Selbst mit meinen zarten Pianistenfingern (hüstel) erwische ich manchmal zwei Knöpfe auf einmal. Und dann wäre da noch die Schnelligkeit, oder besser gesagt die Langsamkeit des Geräts. Durch dem motorisierten Zoom dauert das Ein- und Ausschalten doch recht lange und rein- oder rauszoomen aufs Motiv geht auch sehr behäbig vonstatten. Darauf muss man sich einfach einstellen, genau wie auf die Tatsache, das so ein mft-Sensor eben nicht allzu viel Schärfentiefe möglich macht. Okay, ein klein wenig schon, wie das nächste und letzte Bild zeigt.

LX100-5

So, das war’s. Aber wer den Titel dieses Beitrags aufmerksam gelesen hat weiß, dass die Story noch nicht zu Ende ist.

Stay tuned.

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