Jetzt ist es schon wieder mehr als vier Wochen her, seit ich den letzten Post veröffentlicht habe und ich finde es wird Zeit für eine Begründung oder, wenn ihr es so sehen wollt, für ein Entschuldigungsschreiben. Hier isses. Um euch gleich vorzuwarnen, ich schreibe hier jetzt einfach mal alles auf, was mir so gerade einfällt, egal, ob das am Ende irgendeinen Sinn ergibt oder nicht.
Einen Blogbeitrag hatte ich schon im Kopf vorbereitet. Es sollte ums Hochwasser gehen, natürlich garniert mit ein paar passenden Fotos. Als ich dann damit anfangen wollte stellte ich fest, dass ich die praktisch gleichen Motive schon einmal präsentiert hatte, nämlich in meinem Hochwasser-Beitrag vom Januar 2018. Da mir ein unbemerktes Selbstplagiat reicht, habe ich die Sache direkt eingestampft. Gleiches gilt für andere Themen, die mir einfielen, bei denen aber irgendwie nich genug “ Fleisch auf den Knochen“ war, um mir Lust zum Schreiben zu geben. Wenigstens hat es für ein paar Food-Fotos auf Instagram gereicht. Da war übrigens gerade der Wink mit dem Zaunpfahl, mir auf Instagram zu folgen, denn es gibt immer noch Leser (jedweden Geschlechts), die das nicht tun.
Natürlich kommt jetzt auch der unvermeidliche Schlenker zu Corona (COVID-19, nicht das Bier) und wie es mir in der aktuellen Situation so ergeht. Das Schlagwort hierzu lautet Kurzarbeit, die mich nun schon seit März 2020 begleitet und für die kein Ende in Sicht ist. Einige Kollegen sehen das (immer noch) als eine Art bezahlten Dauerurlaub, ich glaube aber, dass die einfach den Schuss noch nicht gehört haben. Ich bin immer froh, wenn meine Disponentin anruft und mich für eine zusätzliche Schicht einberuft, selbst wenn das manchmal nur vier Stunden sind. Ganz anders sieht es bei meiner Frau aus, die in Arbeit geradezu erstickt. Die erledigt sie zwar vom Homeoffice aus, was aber nicht bedeutet, das wir uns groß sehen, denn sie sitzt in der Regel täglich zehn Stunden im Arbeitszimmer und rödelt. Als ordentlicher Hausmann kann ich ihr aber wenigstens gutes Essen vorsetzen und die Bude in Ordnung halten.
Gesundheitlich sind wir beide bisher ohne Ansteckung davongekommen, eine Tochter hatte es bereits im vorigen November – allerdings nur mit leichten Symptomen – erwischt und Eltern, um die wir uns Sorgen machen müssten, haben wir beide nicht mehr. Ist es jetzt makaber oder politisch unkorrekt von Glück im Unglück zu sprechen? Mir egal!
Zum Abschluss noch ein Thema, welches bei uns umständebedingt mehr Zeit als üblich einnimmt: Fernsehen. Ich möchte euch allen – denen es vielleicht genauso geht – noch einige Serien empfehlen, die sich zu sehen lohnen.
- The Mandalorian (Disney+): ich bin ja eher Trekkie aber diese Serie im Star Wars Universum ist richtig gut. Ein Western im All bei dem der Held ein Raumschiff fliegt statt auf einem Pferd zu reiten.
- Star Trek Lower Decks (Amazon Prime Video): Zeichentrick, der eher durchwachsene Kritiken erhält, was ich überhaupt nicht verstehe. Leute, das ist Satire und alle möglichen Star Trek Stereotypen werden herrlich persifliert und durch den Kakao gezogen.
- The Boys (Amazon Prime Video): Superhelden einmal anders, nämlich als korrupte, selbstverliebte Unsymphaten, die für einen Großkonzern arbeiten, der sie skrupellos vermarktet und die von einer Truppe abgefuckter Ex-CIA Agenten bekämpft werden. Ab 18, sehr brutal und sprachlich auch äußerst „derb“.
- J.A.G. Im Auftrag der Ehre (DVD): US Navy-Miltäranwälte kämpfen in 10 Staffeln für Gerechtigkeit, Ehre und das Gute. Eigentlich Miltärverherrlichung par excellence aber spannend gemacht und im Rückblick auf die Handlungsdauer (1995-2005) irgendwie ein Zeitdokument inkl. Szenen in denen echte Filmschnipsel von Bill Clinton und George W. Bush eingebaut wurden.
- Mord mit Aussicht (Amazon Prime Video/ARD Mediathek): Köstliche Deutsche Krimiserie in der eine taffe Kölner Kommissarin in die Eifel strafversetzt wird. Drei Staffeln mit skurrilen Fällen und noch skurrileren Charakteren, teilweise zum Schreien komisch.
- The Marvelous Mrs. Maisel (Amazon Prime Video): Die 1950er und eine von ihrem Ehemann verlassene Frau möchte Standup-Comedian werden. Fabelhafte Ausstattung, perfekt eingefangener Zeitgeist und scharfzüngige Dialoge. Einfach klasse.
- Stargate/Stargate Atlantis/Stargate Universe: (DVD und immer irgendwo laufend) Keine Fragen – Muss man einfach sehen. Fertig!
So, das reicht erstmal und soll eine Art Einleitung für meinen nächsten Blogbeitrag sein, der (hoffentlich) schon nächste Woche kommt und auch irgendwas mit Fernsehen zu tun haben wird. Lasst euch überraschen.
CU
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