Ein Mini-Reisebericht
Aktuell ist reisen zum Vergnügen ja praktisch nicht möglich. Deshalb freute ich mich heute sogar ein wenig darüber, meine Tochter nach Frankfurt-Höchst zu fahren, weil sie dort einen Arzttermin hatte. Die dadurch für mich entstehende Wartezeit wollte ich sinnvoll überbrücken und endlich mal wieder ein paar Fotos machen,
Ich war schon lange Zeit nicht mehr in Höchst, nicht mehr seit ich noch aufstrebender Filialdirektor eines großen deutschen Bankhauses war und Höchst der Sitz des für mich zuständigen Regionalfürsten. Aus dieser Zeit ist folgende Erinnerung an die Stadt hängengeblieben: nicht gerade schön, nicht gerade sauber, alles ein wenig schmuddelig und in den Geschäftsstraßen reihen sich Dönerbuden, Handyshops, Ramschläden und Lebensmittelgeschäfte aller Herren Länder aneinander. Genau der richtige Ort also, um ein paar meiner geliebten „Dreckecken“ abzulichten.
Doch weit gefehlt! Irgendwie muss ich „falsch“ abgebogen sein und landete in der Altstadt mit knuffigen, schön restaurierten Fachwerkhäuschen, einer Parkanlage und sogar einem Schloss.
Natürlich habe ich auch am Rande dieses (leider) kleinen Bezirks ein paar Motive gefunden, die mein oben geschildertes Vorurteil bestätigten und die ich euch natürlich auch nicht vorenthalten möchte.
Entschuldigt, wenn die Fotos alle etwas flau wirken aber mehr war bei dem herrschenden Wetter einfach nicht möglich. Nach mehr als einer Stunde des Herumlaufens bei 2 ºC und unregelmäßig auftretendem Graupel sind mir auch fast die Finger abgefallen. Vielleicht habe ich ja irgendwann einmal die Möglichkeit, diesen Trip bei schönem Wetter zu wiederholen.
CU
Hinterlasse einen Kommentar