Schon wieder Photowalk, diesmal ganz privat

Nachdem ich mich am Samstag (12.09.2020) beim Collateral Eyes Photowalk in Bockenheim warmgeknipst hatte, war bei mir am darauf folgenden Sonntag (13.09.2020) die Lust weiterhin groß, die Kamera in die Hand zu nehmen. So entschloss ich mich, der Hitze zu trotzen und machte mich auf den Weg nach Mainz, sozusagen vor die Haustür. Auf die Idee gebracht hatte mich Andy Grabo, ein Düsseldorfer Fotograf, der in einem seiner YouTube-Videos eine neue Kamera getestet hat. Das tat er unter anderem auch in Mainz an der neuen Synagoge.

Besagte Synagoge ist besonders bekannt für ihre – sagen wir mal – abenteuerliche Architektur, an der sich die Geister scheiden und damit natürlich ein Top-Fotomotiv. Hier gibt es nicht eine gerade Linie aber auch nicht eine irgendwie geschwungene Kurve. Für mich sieht es so aus, als hätte der Architekt verschiedene Bausteine zusammengesetzt, die eigentlich gar nicht zueinander passen. Da mein Vertständnis für Architektur bestenfalls sehr begrenzt ist, will ich hier lieber aufhören und verweise auf die unten folgenden Fotos, dann werdet ihr sicher herausfinden, was ich meine. Eine weitere Bemerkung kann ich mir allerdings nicht verkneifen: die Steine oder Fliesen (oder was es auch immer ist) mit denen die Fassade außen verkleidet ist, sehen genauso aus wie die im Zaubereiministerium in den Harry Potter-Filmen.

Nachdem ich die Synagoge umrundet hatte ging es dann weiter. Eigentlich hatte ich das gar nicht geplant, so das ich erst einmal einfach ein paar Straßen in der Mainzer Neustadt abgelaufen bin bis mir einfiel, dass Mainz ja jetzt auch eine „Hafen-City“ hat, die ganz locker in Laufweite liegt. Hatte ich gestern noch erwähnt, dass ich die Leipziger Straße in Ffm-Bockenheim wie das Hamburger Schanzenviertel anfühlt, so ergänze ich heute, dass sich das neu entstandene bzw. immer noch entstehende Viertel in Mainz praktisch nicht von der Hamburger Hafen-City unterscheidet. Aufbau, Architektur und Stil passen 1:1. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass man Fotos beider Locations mischen kann und viele Leute nicht in der Lage wären richtig zuzuordnen, es sei denn, es wären klar identifizierbare Landmarken (z.B. Elbphilharmonie) erkennbar.

Genug geschwafelt. Jetzt nur noch schnell ein paar Worte zur benutzten Ausrüstung. Ich hatte meine X-T4 dabei und das 16-55mm f2.8 Fujinon davor geschraubt. Zusätzlich hatte ich noch mein 12mm f2 Samyang Ultraweitwinkel mitgenommen, was sich als sehr gute Idee herausstellte, da ich so die Weiten der Gebäude gut ablichten konnte. Sogar an mein kleines Reisestativ hatte ich gedacht. Jetzt aber …

Stefan L. aus Ffm: Falls du das liest, ich habe bei Fotografieren immer wieder einmal gedacht wie schön es doch wäre jetzt das Fujinon 10-24mm f4 zu haben 😜.

CU

P.S. Das Titelbild dieses Beitrags ist übrigens ein Panorama der Synagogenfront, daß ich aus mehreren Bildern mit dem Samyang zusammengefügt habe. Es ist, trotz meiner Bemühungen, immer noch ein wenig verzerrt, aber besser habe ich es nicht hinbekommen Es sollte aber reichen, um einen Gesamteindruck zu bekommen.

 

 

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