So, endlich ist es zeit für Teil 2 meiner neuesten Kamera-Geschichten. Nicht, dass die irgendwen interessieren würden – aber man weiß ja nie. Schlimmstenfalls dienen sie der Aufrechterhaltung meiner Erinnerung, denn die beginnt schon zu verschwimmen, wenn ich es jetzt nicht aufschreibe.
Nachdem ich mich in Teil 1 ausführlich zu meiner neuen X-T4 ergossen habe kommt nun die X-T20 dran, denn die ist etwas ganz besonderes. Warum? Weil sie nicht meine ist, sondern meiner Frau gehört. Die hat nämlich irgendwann im April (soviel zu verschwimmender Erinnerung) den Fehler gemacht zu sagen, dass sie auch gerne einmal „richtig“ fotografieren möchte. Worauf ich nichts besseres zu tun hatte, als sofort beim Fachgeschäft meines Vertrauens besagte X-T20 zu bestellen, die inklusive des genialen 18-55mm f2.8-4-Objektivs zu einem mehr als fairen Preis erhältlich war. Jetzt ist sie also auch angesteckt, meine Holde, leider ergaben sich – außer beim Rhön-Erlebnis – bisher kaum Gelegenheiten zum gemeinsamen Fotografieren. Ganz besonders schade war es, dass der bereits gebuchte und bezahlte Best of Mainz Photowalk kurzfristig wegen Krankheit der Führerin (upps, darf ich dieses Wort verwenden?) abgesagt wurde. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!
Zu guter Vorletzt die Story zur X-E3, die ihr oben als letzte in der Reihe seht. Hier wurde ich wieder einmal voll und ganz zum G.A.S.-Opfer, denn ich sah die Kamera bei einem Versender für gerade einmal 360,00€ (NEU!) und konnte einfach nicht widerstehen. Ich hatte vor einiger Zeit eine X-E1 gebraucht gekauft, weil mir ganz einfach das Rangefinder-Design dieser Serie so gut gefällt und die Kameras einfach nur schick und vergleichsweise kompakt sind. Die X-E1 konnte ich – mehr oder weniger zufälligerweise – zu einem höheren Preis als mein Einkauf wieder verkaufen, was zwar finanziell nett war, mich aber ohne X-E zurückließ. Da kam oben genanntes Angebot gerade recht. Leider hat mich dieser Kauf einige Nerven gekostet, denn die Kamera kam und kam einfach nicht aus China an. Erst nach sechs Wochen und einigen bösen E-Mails wurde ich erlöst. Dies ist auch der Grund, warum ich euch besagten Versender nicht verlinke. Ich hatte dort schon mehrere Sachen gekauft die stets pünktlich geliefert wurden, dieses Mal wurde mein Vertrauen jedoch nachhaltig gestört.
Auch wenn „man“ nicht so enden soll, hier noch ein, zumindest für mich, etwas trauriger Abschluss. Vor einiger Zeit schrieb ich den Beitrag Back to the DSLR, in welchem ich die alte Nikon D3100 meiner Tochter ausgegraben hatte. Leider hat meine Tochter beschlossen, dass Papa doch die Kamera versilbern soll, was ich dann auch schweren Herzens tat. Wie damals schon erwähnt hingen da viele schöne Vater-Tochter-Momente dran.
Das soll es gewesen sein. Lasst die Story heute einmal ohne neue Bilder auf euch wirken.
CU
P.S. Dieser Zweiteiler ist zwar jetzt abgeschlossen, aber glaubt mir: meine Unvernunft in Sachen Kameras besteht weiter. Wartet´s ab …
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