ANS – Doppel-Corona oder Rauchen in Zeiten des Virus

Ja, es war wieder einmal soweit und der Apotheker unseres Vertrauens lud zum alldreizehntäglichen ANS ins alte Labor ein. Wundersamerweise konnte ich auch diesmal wieder teilnehmen, was von manchen anderen Gästen schon kommentiert wurde, frei nach dem Motto „musst du nicht mal arbeiten…?“.

Natürlich war das aktuell um sich greifende Corona-Virus eines der Hauptthemen des Abends und fast alle hatten etwas dazu beizutragen. Tenor war allerdings durchweg so etwas wie Unverständnis, Verwunderung oder einfach Kopfschütteln. Nicht etwa wegen des Virus selbst (und der dadurch hervorgerufenen Erkrankung) sondern wegen der Begleiterscheinungen, die nahezu überall zu bemerken sind. Ich sage nur Hamsterkäufe, Schutzmasken usw. Was da gerade an Panik entsteht bzw. gemacht wird ist schon jenseits von Gut und Böse. Insbesondere Andreas als Apotheker bekommt das am eigenen Leib mit, wenn ihm verunsicherte Menschen die Apotheke einrennen um völlig unsinnige Vorsichtsmaßnahmen durch den Kauf von Atemschutzmasken (ungeeignet zum Schutz vor Viren) und Desinfektionsmitteln zu treffen.

Andererseits war es natürlich aber auch wieder ein Abend, wie ihn sich alle Beteiligten gewünscht haben. Gute Gespräche, nette Menschen, Speis und Trank und Rauch in Hülle und Fülle. Wobei ich zu einer Sache mal richtig meckern muss und zwar zur musikalischen Untermalung, denn die war gestern bestenfalls grenzwertig zu nennen. Nicht böse sein aber mir rollen sich bei Depp Purples „Child in Time“ und anderen sogenannten Klassikern des 70er-Jahre Hardrocks einfach nur die Fußnägel hoch und wenn das ganze dann zu Karaoke, Helene Fische und Matthias Reim eskaliert frage ich mich ernsthaft, welche Art von Virus da gerade ihr Unwesen treibt.

Natürlich folgen jetzt noch die obligatorischen Fotos, diesmal aber mit etwas Story dazu. Für die, die es nicht nicht wissen: meine Fuji X-T3 steht aktuell zum Verkauf  (bitte an mögliche Interessenten weitersagen!) und ist daher nicht mehr im Einsatz. So nutzte ich diesmal meinen Oldtimer, die X-E1 und das 35mm f2 „Fujicron“ davor. Das war eine echte Herausforderung, da der Autofokus alles andere als schnell und genau ist, von Gesichts- und Augenerkennung ganz zu schweigen. Dazu die alte Dame noch auf 3200 ISO hochjubeln. Ich war gespannt und bin nun mehr als angenehm überrascht. Natürlich hatte ich einiges an Ausschuss aber die scharfen Fotos sind einfach richtig gut, insbesondere die Farben des (dafür ja so gepriesenen) alten 16 Megapixel Sensors. Alles was Ihr unten seht ist wirklich nur minimalst bearbeitet. Es dauert halt alles nur einen Moment länger – auf Neudeutsch heißt das dann Entschleunigung.

CU

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