Gestern hatte ich nach meinem Dienst den vierten Tag im Irrenhaus hinter mir und ich war taifungeschädigt. Natürlich nur mittelbar und nicht so, wie die armen Menschen, die Hab und Gut oder vielleicht sogar ihr Leben durch den Taifun verloren haben und über die ich mich an dieser Stelle bestimmt NICHT lustig machen will. Meine Schädigung beruhte auf der Tatsache, dass ich mich vier Tage am Stück mit Fluggästen auseinandersetzen musste, deren Flüge gecancelt waren und die – wider besseren Wissens und gegen alle Logik – immer wieder angewackelt kamen und nachfragten, ob es denn nicht doch irgendwie möglich wäre nach Tokio zu fliegen.
Als ich von der Arbeit nach Hause kam hatte ich schon Halsschmerzen von ständigen wiederholen der gleichen Antworten, Krämpfe im Gesicht vom Zwangs-Lächeln und vor allem war ich hundemüde, denn die Tage waren richtig anstrengend. Ich hatte innerlich den abends stattfindenden ANS schon abgesagt, aber meine Frau bearbeitete mich dergestalt, dass ich trotzdem hinging. Ich danke ihr vielmals, denn es war einer der besten, lustigsten, musikalischsten, komischsten und was auch immer -ischten ANSse, die ich je erlebt habe. In historisch kleiner Besetzung wurde einfach nur geraucht, getrunken und gelacht. Seid froh, dass ich hier keine Videos mit Ton veröffentliche, denn das wäre wirklich für Außenstehende nicht erträglich. Die aber, die dabei waren, werden sicher noch ihren Enkeln und Urenkeln von diesem Abend erzählen.
Ein tanzbesonderes Dankeschön geht, neben dem an unseren Gastgeber Andreas, dem lieben Stefan B., der anlässlich seines, einige Tage vorher gewesenen, Geburtages leckeren Schampus (Verzeihung, ich wollte natürlich Champagner sagen) springen ließ.
Auch wenn Bilder die Stimmung des Abends nicht ansatzweise vollständig wiedergeben können, gibt es jetzt trotzdem welche. Denkt euch den Ton einfach dazu 😀
CU
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