Die Kölner (Beinahe-)Katastrophe

Bevor ich mit dem Bericht zur Beinahe-Katastrophe beginne, möchte ich kurz erläutern, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass ich an diesem Tag (25.09.2019) überhaupt in Köln war. Es begab sich nämlich, dass die Hotelkette Dorint ihr 60-jähriges Bestehen feierte und diese Feier im Dorint Hotel an der Kölner Messe stattfand. Das Hotelgebäude gehört wiederum der Firma, für die meine Frau arbeitet. Sie ist zu allem Überfluss auch noch die zuständige Asset-Managerin und wurde eingeladen, die Feier nebst Begleitung (Ich!) zu besuchen.

So tuckerten wir also am Mittag mit unserem Diesel-SUV (ja, wir sind sehr  böse!!!) nach Köln, was auch staufrei funktionierte. Früh angekommen überlegten wir uns, dass wir doch einmal schnell ins Zentrum von Köln gehen könnten, um ein wenig zu bummeln. Dort landeten wir aber sehr schnell beim Früh, wo wir draußen einen netten Platz ergattern konnten und erst einmal ein halbes Dutzend Kölsch zu uns nahmen (natürlich zusammen, nicht jeder)

Zurück im Hotel waren wir beide der Meinung, dass die Zeit mit einem Besuch des sehr schönen Wellnessbereichs besser genutzt gewesen wäre. Dafür war nun aber keine Gelegenheit mehr, denn umziehen war angesagt, schließlich war der Kleiderordnung für den Abend mit „festlich elegant“ definiert. Ich wollte mich also gerade in meinen einzigen noch passenden Anzug werfen, als ich bemerkte, dass ich keine Krawatte dabei hatte. Da war sie nun, die Katastrophe, denn es war 18:15 Uhr, eine Dreiviertelstunde vor Veranstaltungsbeginn! Seid froh, das Blicke nicht töten können, insbesondere die meiner Frau, denn sonst würde es diesen Beitrag nicht geben. Ich also im Panikmodus zur Rezeption und gefragt, wo ich denn schnellstmöglich eine Krawatte kaufen könne. Der nette junge Mann empfahl mir die KölnArcaden in Kalk, nur zwei U-Bahn-Stationen entfernt. Ich hastete also los und war, dort angekommen, noch nie so froh einen C&A zu sehen, wo ich tatsächlich eine ganz klassisch-elegante Krawatte kaufen konnte, mit der ich mich dann ratzfatz auf den Rückweg machte. Die Katastrophe war abgewendet, denn wir schafften es tatsächlich, rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn präsent zu sein. Darauf gab es erst einmal leckeren Prosecco.

Der weitere Abend verlief dann sehr schön, denn wir hatten super Sitzplätze an einem der vordersten Tische zugewiesen bekommen. Es gab ein Show- und Gratulationsprogramm, moderiert von Ingolf Lück (Wer kennt den noch? Ich sage nur Formel Eins), dem Markenbotschafter von Dorint. Mein/unsere persönlichen Highlights waren (natürlich) das fantastische Speisenbuffet unter der Regie mehrerer Sterneköche und die, im wahrsten Sinne des Wortes, supercoole Eis-Bar, an der es leckere Cocktails gab. Alles in Allem also ein sehr gelungener Abend, der erst deutlich nach Mitternacht für uns endete. Natürlich musste ich mich bei meiner Frau dafür bedanken, dass sie mich dafür erst breitschlagen musste, denn ursprünglich hatte ich eigentlich gar keine Lust darauf.

Nach einem vorzüglichen Frühstück ging es dann heute Vormittag, nicht ganz so staufrei, nach hause, wo ich nun sitze, schreibe und Euch einige, teilweise verwackelte, Fotos präsentiere (es war halt doch recht dunkel). Trotzdem viel Spaß damit.

CU

2 Antworten auf „Die Kölner (Beinahe-)Katastrophe

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