Heute ist schon unser letzter voller Tag hier in Egmond aan Zee und deshalb wird es höchste Zeit, dass ich mal wieder etwas zu (virtuellem) Papier bringe. Eigentlich wollte ich ja viel öfter schreiben, aber mein Fehler das Windows-Notebook mitzunehmen, hat mich davon abgehalten. Die Kiste ist so derartig lahm, dass es eine Zumutung ist. Allein für die Bearbeitung und den Export der lächerlichen elf Bilder dieses Posts habe ich eine geschlagene Stunde gebraucht – überwiegend Wartezeit versteht sich. Wenigstens konnte ich die X-T3 an den USB3-Anschluss stöpseln und so recht bequem den Inhalt aller Speicherkarten sichern. Jetzt aber genug gejammert und stattdessen berichtet.
Unser „Stammlokal“ de Klok, in dem wir in der Vergangenheit viele Abende haben ausklingen lassen, ist vor etwa einem Jahr abgebrannt und nun gibt es nur noch eine klaffende Lücke mitten am Hauptplatz des Ortes, sehr schade!
Wir haben plangemäß viele Stunden wandernd im Dünenreservat zugebracht, wo ich mich in Landschaftsfotografie üben konnte und sogar Gelegenheit fand, mein neu erworbenes 12mm Ultraweitwinkel-Objektiv zu nutzen. Dafür habe ich mein ebenfalls neues Carbon-Reisestativ nur mit mir herumgeschleppt aber nie aufgebaut. Dazu kamen die üblichen Vergnügungen wie Märkte und abendliche Runden am Strand. Allerdings hat uns seit gestern auch hier die Hitzewelle voll im Griff und bringt Temperaturen von deutlich über 30 Grad bei gleichzeitigem Rückgang der Windstärke. Glücklicherweise wird es hier abends wieder etwas angenehmer, im Gegensatz zu zuhause, wo gestern um 22:00 Uhr noch 33 Grad herrschten. Da freue ich mich schon richtig (NICHT).
Gestern Abend kam es noch zu einer riesigen Aktion am Strand, denn die örtliche Rettungsbrigade musste ausrücken, da offenbar eine Person im Meer verschwunden war. Da die Suchaktion mit mehreren Booten und Helikopterunterstützung über Stunden andauerte, ist wohl das Schlimmste zu vermuten.
Mal sehen, was ich noch nachträglich berichten werde. Ein Beitrag kommt bestimmt noch, vielleicht auch mehr. Das muss aber warten, denn zuhause angekommen werde ich erst einmal im Freizeitstress sein. Als erstes geht es gleich samtagsmorgends zum türkischen Friseur, denn meine Frau vergleicht mich schon dauernd mit einem graubärtigen Seebären, und abends findet dann die 100-Jahr-Feier meines Lieblings-Zigarrenimporteurs in Mainz bei KuehnKunzRosen statt. Wettervorhersage 32 Grad und Gewitter – das wird ein Spaß!!!
So, dass reicht jetzt, denn ich schwitze schon vom Schreiben. Hier nun die unvermeidlichen Bilder.
CU
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