Hamburg, meine Perle? (1)

Jetzt ist es bereits mehr als eine Woche her, dass wir aus Hamburg zurück sind, wohin uns unser jährlicher Fronleichnamslangeswochenendetrip diesmal verschlagen hatte. Damit wird es echt langsam Zeit, den obligatorischen Reisebericht zu schreiben. Wie ihr vielleicht schon aus dem Titel ableiten könnt, war meine Begeisterung nicht so hoch wie (insbesondere) im vorigen Jahr. Allerdings heilt wohl auch hier Zeit die Wunden, denn so viele Negativpunkte fallen mir schon jetzt gar nicht mehr ein. Naja, mal sehen.

Es ging los an Fronleichnam um 06:30 Uhr mit der LH2. Ja, wir sind umweltsündend geflogen und werden es immer wieder tun, solange ein Bahnticket mehr als das doppelte des Flugpreises kostet (Absurdistan lässt grüßen). Somit waren wir also schon zur Frühstückszeit am Ziel, konnten glücklicherweise unser Hotelzimmer schon beziehen und erstmal im Alex, direkt an der Binnenalster, das Frühstücksbuffet plündern. Danach liefen wir einfach (gewollt) planlos durch die Straßen und landeten ganz schnell in HafenCity, Speicherstadt und Landungsbrücken, wo ich erst einmal den Auslöser meiner Leica Q zum Glühen brachte. Den abendlichen Hunger stillten wir dann mit einem frühen Abendessen in der Oberhafen Kantine, einem winzigen, urigen Lokal mit Hamburger Spezialitäten und ordentlich Schlagseite (siehe Bilder). Da es danach immer noch hell war schlenderten wir noch ein wenig durch das Oberhafengebiet und die nähere Umgebung um dann irgendwann nach 18 Stunden auf den Beinen und über 26 km zu Fuß ins Bett zu fallen.

Der darauf folgende Freitag (21.06.2019) begann mit einem ausgiebigen Frühstück und dann ging es zum Treffpunkt für den Soul of Street Photowalk im Rahmen des German Street Photography Festivals, welches an diesem Wochenende in Hamburg stattfand. Wieder ging es durch Speicherstadt und HafenCity (für uns dumm gelaufen) und danach zur Eröffnung der Street Photography Ausstellung ins Goldbekhaus, eine „Busreise“ von fast 45 Minuten. Dort gab es nicht nur Fotos sondern auch lecker Streetfood vom Truck, mit dem wir uns erst einmal wieder stärkten. Abends entdeckten wir dann in der Deichstraße das Barley & Malt, eine nette Kneipe mit jeder Menge Craftbeer, mit dem wir dann unseren Flüssigkeitshaushalt wieder aufpeppten. Diesmal „nur“ ca. 15 km gelaufen aber trotzdem müde.

Das reicht für heute, den Rest und auch die angekündigten Negativpunkte könnt ihr im (hoffentlich) bald folgenden zweiten Teil lesen. Deshalb heute also

Stay tuned

Eine Antwort auf „Hamburg, meine Perle? (1)

Add yours

Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑