… das Zurücklegen eines Pilgerweges zu Fuß oder mit einem Transportmittel, an dessen Ziel eine Pilgerstätte besucht wird … (so steht es in Wikipedia)
Oft ist eine Wallfahrt auch mit körperlichen Anstrengungen (z.B einem langen Wanderweg) oder gar Qualen (wie Selbstgeißelung) verbunden. So auch in meinem Fall, denn ich musste bei deutlich über 30 ºC in ein völlig überhitzen Auto einsteigen und dann auf die stets staugefährdete A5, aber was tut man nicht alles … 🤪
Zum Beispiel endlich mit dem Thema anzufangen! Gestern (25.06.2019) konnte ich endlich meinen Wunsch erfüllen zu Leica nacht Wetzlar zu fahren um mir dort den Leitz-Park anzuschauen, die Pilgerstätte für alle Leica-Fans. Zu allem Überfluss fand dann auch noch ein Vortrag von Patrick Ludolph, einem meiner Lieblingsfotografen, statt, der im örtlichen Leica-Store über sein letztes Buch und zum Thema People-Fotografie plauderte.
So reiste ich also ca. drei Stunden vor der Veranstaltung an (ganz ohne Stau auf der A5), um genug Zeit zu haben, die Location richtig zu erforschen. Gestartet bin ich in der Leica Erlebniswelt, welche praktisch das Vorgebäude zur Kamerafertigung und mit dieser durch einige Fenster verbunden ist, die den direkten Blick in die Manufaktur erlauben. Es gibt immer eine aktuelle Ausstellung, diesmal mit Bildern von Lenny Kravitz, und jede Menge Infos zur Firmengeschichte und den Produkten. Dazu Vitrinen voll mit Leicas aller Generationen. Nach einer ausführlichen Runde durch die gut klimatisierten Hallen begab ich mich zurück auf den Campus um noch ein paar Bilder vom Gebäude und der Umgebung zu machen, geniale Architektur. Im Anschluss brauchte ich wieder dringend Abkühlung und ging gegenüber in den Leica-Store, wo schon alles für den Vortag präpariert und der Protagonist schon anwesend war. Ich befürchte, ich stand dort vor den Vitrinen wie ein kleiner Junge mit großen Augen.
Der Vortag selbst war sehr kurzweilig und zeigte insbesondere die Wichtigkeit der „zwischenmenschlichen Beziehungen“ in der People- bzw. Porträtfotografie auf. Frei nach dem Motto man kann auch mit einer miesen Kamera richtig gute Fotos machen, denn die Hauptsache ist nicht technische Perfektion, sondern dass der Funke überspringt. Zum Abschluss gab es noch Gelegenheit zum Quatschen, wobei ich mich ganz besonders freute Dennis Weissmantel, Fotograf aus Mainz, kennenzulernen und auch mit ihm ein paar Worte zu wechseln. Ist ja klar, dass man erst 100 Kilometer nach Wetzlar fahren muss, um dort jemanden aus der unmittelbaren Nähe zu treffen🤪.
Jetzt ist aber endlich genug Text. Es folgen einige Fotos, die euch hoffentlich gefallen und einen Einblick geben. Selbstverständlich alle geschossen mit der Leica Q. Ich habe natürlich viel zu viele gemacht und deshalb gibt es hier nur eine Auswahl. Wer mehr und größere Bilder sehen möchte, ist herzlich eingeladen, meinen Flickr-Account zu besuchen, ich würde mich sehr freuen.
CU
P.S. Dem aufmerksamen Leser und Instagram-Follower (m/w/d) ist sicherlich aufgefallen, dass mein Reisebericht aus Hamburg noch aussteht. Kommt noch, derzeit bearbeite ich immer noch Bilder und außerdem hadere ich etwas mit dem Text.
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