Reise in die Vergangenheit

Meine „große“ Tochter wurde vor kurzem 17 Jahre alt und merkte bei Mama und Papa an, dass sie doch aus diesem Anlass gerne ein paar Freunde einladen und etwas feiern möchte. Die kleine Schwester dürfe auch gerne im Haus bleiben. Merkt Ihr etwas? Von den Eltern war in diesem Satz keine Rede. Diesen Wink mit dem „scheunentorgroßen“ Zaunpfahl haben wir uns zu Herzen genommen und uns ohne große Diskussion ausquartieren lassen. Nach einigen Hindernissen in der Terminfindung war es dann am vergangenen Wochenende soweit und wir bestiegen das Auto in Richtung Südwesten. Ganz nostalgisch ging es ins Elsass nach La Petite-Pierre, zu einem kleinen Landgasthof mitten im Wald (Auberge d´Imsthal), in welchem wir das letzte Mal waren als wir noch zu den DINKs zählten – also im vorigen Jahrtausend.

Nachdem wir bei Kälte und Nebel morgens losgefahren waren, klarte der Himmel, je näher wir unserem Ziel kamen, sichtlich auf und so konnten wir auf dem Hinweg sowohl in Hagenau als auch in Saverne einen Zwischenstop einlegen und etwas durchs Städtchen laufen. Nachmittags ging es dann zu unserer Herberge und offenbar auch durch eine Art Zeitportal, denn hier war alles noch genau so, wie wir es in Erinnerung hatten. Okay, natürlich nicht alles, denn bei den selben Matratzen wie vor 20 Jahren hätte ich schon ein Problem gehabt. So genossen wir die absolute Ruhe, genehmigten uns nach der „anstrengenden“ Anreise ein zwei leckere Bierchen um uns dann mental auf das Abendessen vorzubereiten, welches auch diesmal genau so fantastisch war, wie in unserer Erinnerung.

Aus mir heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen habe ich das Essen nicht fotografiert, deshalb hier nur eine schriftliche Zusammenfassung:

Die ursprünglich hier stehende Speisenfolge habe ich vorsichtshalber gelöscht, damit Ihr nicht anfangt auf euren Schreibtisch, euer Tablet oder euer Smartphone zu sabbern.

Nach diesem schönen Abend im Kaminzimmer ging es am nächsten Morgen schon wieder nach hause, bei Eiseskälte und Schneetreiben, welches sich erst irgendwo in Höhe Karlsruhe langsam auflöste.

Fotos habe ich auch gemacht – aber irgendwie scheine ich gerade in einer Schaffenkrise zu sein, denn wirklich schöne sind fast gar nicht dabei. Trotzdem zeige ich jetzt noch ein paar davon, damit Ihr auch einen visuellen Eindruck bekommt.

Zum Schluss noch ein technischer Hinweis: Für diese Art der Zeitreise braucht Ihr weder einen DeLorean noch einen Fluxkompensator sondern einfach nur einen lieben Menschen der dabei ist.

CU

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