„Nach Weihnachten ist vor Weihnachten“
Auf Basis dieser Erkenntnis schreibe ich heute ein wenig über meine Erlebnisse im letztjährigen Weihnachtsgeschäft. Nein eigentlich tue ich das nicht, denn das, was ich Euch zeigen möchte, sind einige meiner Musik-Neuzugänge (ein paar mehr sind schon einsortiert und archiviert), welche größtenteils während der Vorweihnachtszeit bei mir angekommen sind.

Wie, diesmal nur ein Bild und keine (Kurz-)Kritik oder Anmerkung zu den einzelnen Scheiben? Ja, denn es sind einfach zu viele und ich möchte die geneigte Leserschaft nicht unnötig mit meinem (möglicherweise) merkwürdigen Musikgeschmack belasten oder gar langweilen.
Was ich aber bemerkenswert schreibenswert finde, fällt – wie so oft – in die Kategorie Verkehrte Welt, denn in Zeiten des Downloads und des Streamings ist es nicht nur reaktionär noch CDs zu kaufen (die Vinylscheiben sind ja schon wieder hip) sondern zu allem Überfluss auch noch wirtschaftlich sinnvoll. Dies gilt natürlich nicht für brandneue Scheiben von Top-Acts, aber wenn man, wie ich, nicht mehr ganz taufrische Veröffentlichungen sucht, weil man z.B. einen Künstler neu entdeckt hat oder um die Musikbibliothek zur vervollständigen oder um in schlechter Qualität vorhandene Stücke zu ersetzen oder oder oder ist der Kauf der CD oft die beste Wahl.
Hier ein paar Argumente:
- Der Preis ist oft unschlagbar günstig. Insbesondere vor Weihnachten, aber auch immer wieder im laufenden Jahr, gibt es bei Amazon Aktionen wie „3 CDs für 15 €“ oder andere Arten von Bundles.
- Bei älteren Releases handelt es sich oft um Re-Issues mit Bonustiteln, die in der Downloadversion nicht mitkommen, netten Booklets oder anderen Goodies.
- Die Klangqualität der CD ist besser als der mp3- oder AAC-Download.
- Bei Amazon erhält man in vielen Fällen gleich eine Downloadversion ohne Aufpreis dazu (z.B. fürs Auto) und für zuhause kann man die CD in FLAC umwandeln, hat so die höchstmögliche Klangqualität* und die Scheibe geht ins Archiv.
- Auch wenn es sehr subjektiv ist: Ich möchte meine Musik anfassen können und auch mal in Booklets blättern und Songtexte mitlesen.
- Und Ihr so?
CU
*Ich meine natürlich die höchstmögliche Klangqualität aus der geripten CD. Selbstverständlich gibt es auch noch die FLACs mit den hohen Bit- und Abtastraten, aber da sind wir ja schon wieder beim Download und natürlich bei einer anderen Geschichte.
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