Nein, ich bin jetzt nicht unter die Gotteslästerer gegangen und genauso wenig unter die Missionare. Ich möchte nur kurz von meinem Auftrag berichten, den ich am vergangenen Wochenende hatte und der, wie dieser Beitrag, endlich wieder einmal etwas mit Fotografie zu tun hat.
Meine Frau ist bekanntermaßen eine begeisterte – und auch gute – Sängerin, die gerne an Chorworkshops und ähnlichen Events teilnimmt. Darüber hinaus singt sie auch bei der „AKK-Band“, einem Zusammenschluss von Musik- und Sangesfreuden unserer hiesigen Kirchengemeinde. Früher war das einmal die „Jugendband“, allerdings wurde der Wortteil Jugend schon lange abgelegt, denn nun wurde das 30-jährige Jubiläum gefeiert (Mit einem der Gründungsmitglieder habe ich zusammen die Grundschule besucht, krass). Meine Frau ist allerdings erst vor wenigen Jahren dazu gestossen und hat viel Spaß dabei. Irgendwie ist es an die Ohren der Band´ler gedrungen, dass ich gerne fotografiere und so wurde ich gefragt, ob ich nicht anlässlich des Jubiläums ein Gruppenfoto und Einzelportraits machen und natürlich das Jubiläumskonzert fotografieren wolle. Böse Zungen können jetzt behaupten, die waren nur zu geizig, einen richtigen Fotografen zu engagieren, mir ist allerdings die Interpretation lieber, dass man einfach von meinen Fähigkeiten überzeugt war und ich den Auftrag natürlich nur meiner Frau zuliebe kostenlos erledigt habe 😜.
Für mich war das beinahe Neuland, denn ich hatte etwas Ähnliches bisher nur einmal fotografiert und das war noch zu Nikon-Zeiten und mit einem geliehenen lichtstarken Telezoom (70-200 mm, f:2.8). Nun stand ich da mit meiner X-Pro 2 und dem 18-135 mm „Urlaubsobjektiv“, das am langen Ende gerade einmal mit Blende von f:5.6 aufwartet. Da blieb mir nur eins übrig, nämlich ISO hochdrehen und hoffen. Kombiniert habe ich das mit einer vorgewählten Belichtungszeit von 1/125 Sekunde, damit nichts durch Bewegungsunschärfe verschwimmt und der langsamen Serienbildfunktion (3 Bilder/Sekunde), damit hoffentlich immer etwas Brauchbares dabei ist. Ich finde, die Ergebnisse sind recht akzeptabel und das beste daran war, dass ich direkt die JPGs aus der Kamera nehmen konnte. Die Fuji-Kameras werden wirklich nicht umsonst für Ihre super JPG-Qualatität, auch und gerade bei hohen ISO-Werten – in meinem Fall ISO 6400 – gelobt. Natürlich sieht man Bildrauschen, aber hey, was soll’s, es stört nicht.
Einige Beispielfotos möchte ich Euch nicht vorenthalten und Euch bitten mir die Daumen zu drücken, denn den ganzen Satz habe ich heute an die Bandmitglieder verteilt und hoffe natürlich auf ein positives Feedback.
CU
Ich finde du hast die Sache sehr gut geklöst! Kompliment!
LG WOLF
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